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Name:
Bernd Englert
Alter:
Jahrgang 1970
Herkunft:
Frammersbach
Bike(s):
ein Hardtail für
Arbeit und Kinderanhänger, ein Fully für die Trails und Kurse sowie
einen Freerider für die härtere Gangart
Ausbildungen im Bereich
MTB:
Trailscout @ DIMB
Weiterbildung
Freeride-Guide und Fahrtechnik-Coach @ DIMB (Deutsche Initiative MTB)
Sonstige Ausbildungen:
Ausbilder der
BRK-Wasserwacht im Bereich Rettungsschwimmen und HLW
Von der IHK geprüfter
Ausbilder
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Persönliches
Anliegen zum Thema MTB
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Was ist für mich MTB fahren?
Das
MTB fahren ist für mich die moderne bzw. eine andere Art zu Wandern.
Man erreicht Ziele die weiter entfernt sind bei gleichem zeitlichen
Aufwand. Dabei sollte man meiner Meinung nach nie den Blick für die
Natur und dem Spaß am Radfahren vernachlässigen.
Umgang mit weiteren Wald-
und Naturnutzern sowie der Natur:
Ich
bin kein Heiliger, aber man sollte jeden Menschen so behandeln wie man
selbst gerne behandelt wird.
Eigentlich sollte es nicht schwer sein, einem Fußgänger auf einem Weg (vor
allem auf einem Trail) den Vorrang zu lassen. Wenn man anhält (mindestens
langsam nähert) und den Fußgänger nett begrüßt, wird man meist sogar gebeten
weiter zu fahren und bekommt, gerade auf schwierigen Trails, sogar noch
Bewunderung.
Keinen Dreck in der Natur zu hinterlassen sollte eigentlich
jedem klar sein. Ebenso eine Bodenverträgliche Fahrweise (keine Vollbremsung
usw.).
Beachtet bitte die DIMB Trail-Rules (klick auf das DIMB-Logo):
Gerade in Zeiten, in der der Schweizer Kanton Bern das MTB fahren in seinem
Sinne stark eingeschränkt hat. In Hessen aktuell das Waldgesetz überarbeitet
wird und dabei alle Naturliebhaber (Wanderer, Reiter und
Radfahrer), aber vor allem wir Mountainbiker die Waldnutzung fast verboten
werden soll. In München Hetzjagd auf Radfahrer an den Isartrails gemacht wird,
zum Teil sogar mit gezielter Fallenstellung und in vielen Teilen Deutschlands
negative Pressemitteilungen zum Thema MTB täglich erscheinen.
Bei all dem, sollten wir
einfach mal über unser "tun" nachdenken und versuchen kein Öl ins Feuer zu
gießen. Das ist meine Bitte an euch, zum Wohl unseres Hobbys.
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Sonstiges
über mich und ein paar Fragen / Antworten
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Wie
bin ich zum MTB fahren
gekommen?
In meiner Jugend war ich
aktiver Triathlet. Nach einer
Ausdauersportpause habe ich mir im Sommer 1994 mein erstes MTB gekauft,
ein
Univega aus Stahl und noch ohne Federgabel. Damals waren in
Frammersbach schon
einige mit ihren Longus-Bikes im Wald unterwegs und so bin ich damals
auf den
neuen Sport aufmerksam geworden.
Wie ging es weiter?
Training und
hauptsächlich Touren bei uns im Spessart,
natürlich mehrere Teilnahmen an den Marathons in Frammersbach und
Wombach.
Mein zweites Bike war
schon ein Fully, ein Specialized FSR
Enduro mit um die 100mm Federweg. Damit war ich ein paarmal am Gardasee
und
bin die legendären Trails gefahren. Zu dieser Zeit begann mein
Interesse am
Abfahrtsorientierten biken.
Sonstige Sportarten?
Skifahren und irgendwann
dann aufs Snowboard umgestiegen.
War auch so um 1994 rum. Mit dem Snowboard befahre ich am liebsten
Tiefschneehänge.
Motorrad fahre ich seit
ich 19 bin. Habe einige Supermoto-
und Endurorennen und zig Trainings-km auf Motocross- und
Supermotostrecken
gefahren. Seit ein paar Jahren fahre ich im örtlichen Motorsportclub,
der
MSF-Frammersbach, Motorradtrial und bin bei Veranstaltungen
Punktrichter.
Leider fehlt mir etwas die Zeit um den Hobbys neben dem MTB zur frönen.
Was
gibt es sonst noch so
im Bereich MTB zu berichten?
Da ich sonst schon immer
gerne an Bikes geschraubt habe und
mir einige MTBs aufbaute, hatte ich mich entschlossen ein Gewerbe
anzumelden.
So war ich dann über 4 Jahre Nebenerwerbs-Fahrradhändler. Als
der
Ansturm auf meinen Laden zu groß wurde, musste eine Entscheidung her:
geregeltes Einkommen oder Selbstständigkeit ==> ich
habe mich für die Lohnsteuerkarte entschieden. Wer also techn. Fragen
hat, darf
mich gerne fragen.
Warum wurde
ich MTB-Guide bzw. Fahrtechnik-Coach?
Im Bikewald wurden im Rahmen eines Projektes Guides gesucht und ich war
einer der Interesse daran hatte. In der "Bikewoche", eine Aktionswoche
zwischen Trans Germany und Spessart-Bike im Jahr 2009, gab es einen
Aktionspunkt: "Fahrtechnik-Training", eine Schnupperveranstaltung. Da
meine MTB-Vorliebe mehr auf Spaß orientiertem Trail biken liegt (siehe
Video im Showroom), machte ich den Vorschlag sowas in Frammersbach
anzubieten. Ich erarbeitete ein Konzept, stellte es den
Verantwortlichen vor und legte Termine fest. Die Fahrtechnik-Kurse in
Frammersbach waren geboren und ich habe eine Aufgabe die mir sehr viel
Spaß
im Bereich MTB-Fahren macht. Diesen Spaß möchte ich mit meinen
Teilnehmern teilen und an sie weitergeben.
Was halte ich von Fahrtechnikkurse nur für Frauen?
Ich habe Verständnis und
respektiere es, wenn Frauen nicht in einer gemischten Gruppe (also
zusammen mit Männer) einen Kurs belegen wollen. Jedoch betrachte ich es
mal nüchtern aus der Sicht des "Pädagogen". Und da bestätigt sich meine
Erfahrung aus den "Girls only"-Kursen mit der Aussage einer
Bikebergsteigerin (Interview in Word of Montainbike 11/2012): Frauen
machen in einer gemischten Gruppen schnellere Lernfortschritte als in
einer reinen Frauengruppe. Zitat aus der WOMB auf die Frage "Hast du je
einen Fahrtechnik-Kurs besucht?". "Ja, das kann ich absolut empfehlen. Und empfehlen kann ich
auch einen gemischten Kurs."
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